Philosophie


Knut Kampermann – Philosophie


Jeder ist, was er geworden ist aber auch das, was er werden will.

Meine Grundlagen zur Beurteilung der Welt und des Menschen haben ihre Wurzeln in einem humanistischen Menschenbild, das von einigen Persönlichkeiten besonders beeinflusst wurde die ich in verschiedenen Phasen meines Lebens als geistige Vorbilder empfand. 
Das Werk Rudolf Steiners hatte nicht nur durch den Besuch einer Waldorfschule Einfluss auf mein Leben, sondern auch durch meine erste Ausbildung zum Sozialtherapeuten in der Akademie Sondern (Wuppertal), in der ich einige Standardwerke Steiners studierte. 

Wesentlich für mich war und ist die Überzeugung, dass der Mensch körperlich,  seelisch und geistig existent ist - die Welt und damit auch der Mensch ist weit mehr, als wir auf rein materieller Ebene und unmittelbar wahrnehmen können. 

In diesem Sinne haben mich auch Personen geprägt wie Erich Fromm 
und für die Beratungspraxis in konkreter Weise Alfred Adler (Begründer der Individualpsychologie) und Viktor Frankl (Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse). 
Viele Anregungen für die Arbeit habe ich auch durch den Hirnforscher Gerald Hüther erhalten, der seine wissenschaftlichen Erkenntnisse getragen von einem humanistischen Menschenbild, für die Lebenspraxis sehr anschaulich zu machen versteht.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch die Grundlagen und Möglichkeiten in sich trägt, sein Leben zu meistern und zu gestalten. 

Ohne jeden Zweifel gibt es Umstände genetischer, struktureller, politischer und biographischer Art, die das eigene Leben in manchen Phasen als ausweg - und nutzlos erscheinen lassen oder zumindest als sehr problematisch.

Wenn es jedoch gelingt in diesen schwierigen Phasen des Lebens wieder den Blick zu weiten, anzuknüpfen an die eigenen Ressourcen, die meist vielfältiger und wirksamer sind als wir vermuten, und wenn es gelingt den Sinn für unser einmaliges Leben zu erkennen, dann können sich für uns Räume eröffnen, die wir zuvor nicht - oder nicht mehr für möglich gehalten haben.

Wenn wir verstehen lernen, das wir wirksam sind, für Mitmenschen und für uns selbst und damit auch für die Welt (ob wir das nun wollen oder nicht), wenn wir verstehen lernen, dass es in unserem Bedingungsfeld Dinge gibt, die wir nicht ändern können, aber auch viele Dinge, die wir gestalten können und wenn wir schließlich begreifen, dass wir ein Schöpferpotential haben und nicht ausschließlich Opfer machtvoller Umstände sind, dann können wir möglicherweise zu Lösungen kommen die zu uns passen, die das Leben reich und sinnvoll erscheinen lassen.

In diesem Sinne würde ich mich freuen, mich mit Ihnen gemeinsam auf den Weg zu machen.